SV SANDHAUSEN

"Wir sind natürlich erleichtert, dass wir den Klassenerhalt geschafft haben"

Die Stimmen zum Spiel VfB Stuttgart gegen SV Sandhausen (5:1)

Jürgen Machmeier: Das 0:1 war für uns ein früher Rückschlag und hat dem VfB Stuttgart Rückenwind gegeben. Ich verstehe nicht, warum der Schiedsrichter nach diesem Treffer nicht noch mal beim Videoschiedsrichter nachgefragt und die Situation überprüft hat. Der Eckball hätte nicht gegeben werden dürfen. Die vier Tore für den VfB Stuttgart waren in der ersten Halbzeit dennoch verdient. Wir sind natürlich trotzdem erleichtert, dass wir den Klassenerhalt nun geschafft haben. Wir möchten uns damit aber noch nicht zufriedengeben und wollen in den letzten beiden Spielen in dieser Saison noch möglichst viele Punkte holen.

Volker Piegsa: Nach der hervorragenden Serie von fünf Spielen ohne Niederlage war das für uns natürlich ein kleiner Weckruf. Wir haben in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel gefunden, beim 0:1 aber auch etwas Pech gehabt. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht, was auch am Ergebnis von 1:1 im zweiten Durchgang deutlich wird. Mund abputzen, weitermachen, wir haben noch zwei Spiele und werden dort alles reinwerfen. Die gute Nachricht heute ist, dass wir im neunten Jahr in Folge in der 2. Liga vertreten sein werden.

Mikayil Kabaca: Für uns war es ein gebrauchter Tag. Wir sind sehr schwer ins Spiel reingekommen. Wenn du nach 31 Minuten gegen ein solches Topteam 0:4 zurückliegst, wird es schwer. Dem 0:1 geht eine klare Fehlentscheidung voraus, aber wir wollen die Niederlage nicht auf den Schiedsrichter schieben. Wir haben es nach dem 0:4 dann noch ganz gut gemacht, wollten ein Debakel verhindern, das ist uns gelungen, auch wenn mit dem Schlusspfiff leider noch das 1:5 fällt. Gut, dass es am Sonntag direkt mit einem Spiel gegen Dresden weitergeht, da wollen wir wieder ein anderes Gesicht zeigen.

Uwe Koschinat: Wir müssen dem VfB Stuttgart gratulieren. Wir haben es zunächst nicht geschafft, Zugriff auf den VfB zu bekommen. Wir haben nach dem 0:1 sehr stark unser Spiel gesucht, haben aber sehr viele zweite Bälle verloren, waren nicht in den Aktionen, wie wir das aus den vergangenen Wochen kannten, und lagen damit zur Pause fast aussichtslos in Rückstand. Es ging dann für uns darum, ein Debakel zu vermeiden, das ist uns gelungen. Wir haben einen verdienten Anschlusstreffer erzielt, das hat uns gutgetan. Wir haben sicherlich auch Pech bei einigen Schiedsrichterentscheidungen gehabt, die das Ergebnis beeinflusst haben, aber nicht die Spielrichtung. Der Sieg der Stuttgarter geht absolut in Ordnung, wir haben aber zu erkennen gegeben, dass wir ein echtes Team sind. Dass wir den Klassenerhalt nun erreicht haben, ist für uns natürlich eine Erleichterung.

Dennis Diekmeier: Der Klassenerhalt ist die positivste Nachricht des Tages, die zweite Halbzeit nehme ich aber auch positiv mit. Ich habe es in meiner Karriere schon erlebt, dass man nach so einem Start richtig untergeht, das konnten wir verhindern. Wir waren leider im ersten Durchgang nicht so da wie wir uns das vorgenommen haben, die Stuttgarter haben es aber auch sehr gut gemacht. Die Situation vor dem 0:1 ärgert mich natürlich, aber die Fehlentscheidung darf für uns keine Ausrede sein. Mein Ziel ist es weiterhin, die 44 Punkte zu packen. Dafür müssen wir jetzt gegen Dresden gewinnen.

Enrique Peña Zauner: Wir haben uns viel vorgenommen, dann aber recht schnell vier Tore gefangen. Dann ist es natürlich schwer, gegen so einen Gegner noch mal zurückzukommen. Ich persönlich wollte meine Chance in der zweiten Hälfte nutzen und freue mich natürlich über meinen Treffer, aber prinzipiell ist der Tag für uns nicht so gut gelaufen.

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